Mehr als 26.000 deutsche VW-Kunden haben bisher ihre eigenen Maßnahmen eingeschlagen, wobei die meisten Fälle in einem Vergleich endeten. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass deutsche Gerichte die Forderungen der Kunden auf volle Entschädigung zunehmend unterstützen. Am 4. Januar 2016 reichte die US-Regierung in Detroit eine Klage gegen VW ein, in der sie den deutschen Autobauer des Betrugs und der Verletzung amerikanischer Klimaschutzbestimmungen beschuldigte. Die Klage forderte bis zu 46 Milliarden US-Dollar wegen Verstößen gegen das Clean Air Act. Durch die Ratifizierung internationaler Menschenrechtsverträge verpflichten sich die Regierungen, innerstaatliche Maßnahmen und Rechtsvorschriften zu erlassen, die mit ihren vertraglichen Verpflichtungen und Pflichten vereinbar sind. Das innerstaatliche Rechtssystem bietet somit den wichtigsten völkerrechtlichen Schutz der Menschenrechte. Wenn nationale Gerichtsverfahren Menschenrechtsverletzungen nicht angehen, stehen auf regionaler und internationaler Ebene Mechanismen und Verfahren für Einzel- und Gruppenbeschwerden zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die internationalen Menschenrechtsnormen tatsächlich auf lokaler Ebene eingehalten, umgesetzt und durchgesetzt werden. Produktionsorientierter Motorsport mit viel Taten internationaler Menschenrechtsschutz das internationale Menschenrechtsrecht sieht Verpflichtungen vor, die die Staaten zu respektieren haben. Indem sie Vertragsparteien internationaler Verträge werden, übernehmen die Staaten völkerrechtliche Verpflichtungen und Pflichten zur Achtung, zum Schutz und zur Einhaltung der Menschenrechte. Die Verpflichtung zur Achtung bedeutet, dass die Staaten davon absehen müssen, in den Genuss der Menschenrechte einzugreifen oder sie einzuschränken. Die Schutzpflicht verpflichtet die Staaten, Einzelpersonen und Gruppen vor Menschenrechtsverletzungen zu schützen. Die Verpflichtung zur Erfüllung bedeutet, dass die Staaten positive Maßnahmen ergreifen müssen, um den Genuss grundlegender Menschenrechte zu erleichtern.

Vor zwei Wochen hatten die Richter am Oberlandesgericht Frankfurt entschieden, dass der Käufer eines VW-Autos mit illegaler Abschalteinrichtung absichtlich und “kontra bonos mores” vom Autobauer beschädigt wurde, was in der Folge die volle Rückerstattung des Kaufpreises verlangte. Als “vorläufige Rechtsauffassung” gerahmt, die für die Vorinstanzen nicht bindend ist, aber ihre Beratungen leiten könnte, kam die Stellungnahme, nachdem ein Besitzer eines VW-Autos ein Urteil zugunsten des Autoriesen angefochten hatte. Section 611 ZPO ermöglicht eine Vergleichsregelung im Musterverfahren mit Wirkung auch für die Verbraucher, die ihre Ansprüche angemeldet haben.