Nach Angaben der Bild winken Podolski bei seinem Zweieinhalb-Jahresvertrag inklusive Prämien bis zu acht Millionen Euro netto pro Jahr. Antalyaspor-Sprecher Murat Süglün bestätigt die Verhandlungen gegenüber Anadolu Agency: „Wir werden uns vermutlich auf einen Deal einigen und er wird morgen (Sonntag, Anm. d. Red.) einen Eineinhalbjahresvertrag unterschreiben.“ Lukas Podolski verlässt den japanischen Erstligisten Vissel Kobe. „Wir werden den Vertrag nicht verlängern“, teilte der Verein am Samstag mit. Am Freitag hatte die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, dass der Weltmeister von 2014 mit dem Süper-Lig-Club Antalyaspor verhandele. Podolskis Vertrag mit Pokalsieger Kobe läuft am 31. Januar ab. Trainer Thorsten Fink hatte zuletzt noch betont, dass er sich vorstellen könne, dass Podolski bleibt. Podolski ist auf seinem Level auf weiter Flur bei Vissel Kobe. Kapitän und Stürmer Leandro (32, Brasilien) ist zwar zweifacher Torschützenkönig der J-League, spielte bisher jedoch nur in Katar und Japan. Zudem laboriert Leandro derzeit an einem Kreuzbandriss. Trotz einiger namhafter Spieler, die für den 1994 gegründeten Klub bereits die Schuhe geschnürt hatten – wie zum Beispiel Michael Laudrup – gelang Vissel Kobe noch kein Titelgewinn.

Der Verein hatte stattdessen immer wieder mit Abstiegssorgen zu kämpfen. Keeper Seung-Gyu Kim ist da noch der prominenteste Mitspieler Podolskis. Der 26-Jährige steht aktuell bei 21 Einsätzen für die südkoreanische Nationalmannschaft. Alles deutet auf ein zweites Engagement in der Türkei hin Lukas Podolski ist nach zwei Jahren bei Galatasaray nach Japan in die J-League gewechselt. Sein nächster Karriere-Stop heißt Vissel Kobe. Wie sieht sein Plan in Japan aus? Wann steigt er ins Training ein? Was verdient er? SPOX hat alle Infos zu Podolskis Vertrag, seinen Teamkollegen und vieles mehr – verfolgen kann man den Weg des Stürmers in Asien live auf DAZN. Die Bilder sind eindeutig, und auch ein Twitter-Post deutet es an: Lukas Podolski wird ziemlich sicher zu Süper-Lig-Klub Antalyaspor wechseln. Nachdem der 34-Jährige am Samstag noch beim Kölner 3:1-Sieg auf der Tribüne gesessen hatte, stieg er in ein Flugzeug Richtung Türkei. In Antalya wurde er begeistert von den Fans mit Sprechchören empfangen.

Auf Twitter postete der Weltmeister von 2014 zwei Emojis: ein Flugzeug und einen Skorpion. Ein eindeutiger Hinweis, denn die Spieler von Antalyaspor werden auch die Skorpione genannt. Lukas Podolski: Japan-Abschied! Wechsel in die Türkei? Zur weiteren Planung seiner Karriere gab er sich ganz gelassen: „Ich bin da ganz entspannt. Entweder es kommt etwas Gutes oder es kommt nix.“ Zusätzlich qualifiziert sich der Meister für die Gruppenphase der AFC Champions League, der asiatischen Ausgabe der Königsklasse. Auch der Vizemeister steigt in die Gruppenphase ein, während der Drittplatzierte an einer zusätzlichen Qualifikationsrunde teilnehmen muss. Gewinnt eine dieser Mannschaften zusätzlich den Kaiserpokal 2017 (das Äquivalent zum DFB-Pokal in Deutschland), rückt der Viertplatzierte nach.